Freitag, 29. April 2011

Finanztest und die Private Krankenversicherung

Hallo liebe Leser,

heute mal wieder was aus der Ecke, "Geiz ist ungeil" . Heute bekam ich diesen Artikel von der Finanztest. Ich muss sagen, er schockierte mich teilweise. Nicht wegen der Fakten, die da genannt werden. Nein einige der Punkte haben mich einfach an dem Sachverstand der Tester zweifeln lassen. So ist es zum Beispiel so, dass eine Selbstbeteiligung den Tarif real im Normalfall günstiger macht. Das wurde hier aber überhaupt nicht bedacht. Die Formel
Beitrag plus Selbstbeteiligung ist ungleich Beitrag ohne Selbstbeteiligung
wurde hier komplett übergangen. Eigentlich schade, denn diese Formel gilt für alle Privaten Krankenversicherungen. Auf diese Art macht sich eine solche Redaktion in meinen Augen begrenzt unglaubwürdig. Ich halte nichts von solcher Art Panikmache. Wie sehen Sie das?



Auch die Tatsache, dass hier in dem Artikel der Chefarzt als Vergleich zur gesetzlichen Regelversorgung ran gezogen wird, finde ich gelinde gesagt hanebüchen.Seit wann ist die Chefarztbehandlung Bestandteil des Leistungskataloges der Krankenkassen?
Meiner Meinung werden hier Äpfel mit Birnen verglichen und alles was dabei herauskommt ist maximal ein Obstsalat.
Zusammengefasst bezweifle ich die Objektivität der Tester bzw. Redakteure. Dieser Beitrag ist meiner Meinung nach von Menschen geschrieben worden, welche das marode System der gesetzlichen Krankenversicherung künstlich am Leben erhalten wollen.
Die gesetzliche Krankenversicherung in Kombination mit zusätzlicher privater Vorsorge (unter anderem hier zu finden), ist meiner Meinung nach nur für Arbeitnehmer geeignet. Freiberufler und Selbständige haben vollkommen andere Einkommenssituationen und passen daher nicht in das System!!!!

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