Donnerstag, 26. Mai 2011

Dunkelverarbeitung - oder ich schieb dem mal was unter

Hallo liebe Leser,

Frau Scalet brachte mich beim Lesen des Beitrages über die Unverbindlichkeit des Versicherungsvergleiches darauf, dass wohl die wenigsten wissen, wie eine Dunkelverarbeitung erfolgt. Oder noch weniger, was das versicherungstechnisch bedeutet. Daher hab ich mich entschlossen, das Thema noch mal aufzugreifen und hier darüber zu schreiben. Der Begriff Dunkelverarbeitung wird in Wikipedia wunderbar erklärt. Es ist ein Prozess, der vollkommen automatisiert abläuft. Schlimmer noch, es findet keine einzige Überprüfung der Daten statt. Der Versicherer gleicht nicht ab, ob das Risiko überhaupt in seine Geschäftsvorstellung passt, er stellt keine weiteren Fragen, die vielleicht die Prämie nach oben oder unten anpassen könnten. Er kann es gar nicht. Denn er weiß meistens nicht mal wer sich hinter der Versicherungsscheinnummer verbirgt. Auf diese Art kann man dann jeder Versicherung unliebsames Geschäft über die sogenannten Vergleichsrechner unterschieben. Denn diese arbeiten alle mit dieser Dunkelverarbeitung. Gott sei Dank gibt es in jedem Unternehmen ab und an mal eine Revision und da wird dann festgestellt, wieviele untergeschobene "Leichen" man dann im Keller hat. Und diese werden dann eben über Prämienanpassung "beseitigt" : Wichtig zu wissen ist einfach nur, dass man als Kunde niemals davon ausgehen sollte, dass ein dunkel verarbeiteter Vertrag lange Gültigkeit hat. Wenn er nämlich "unerwünschtes" Geschäft ist, wird die Versicherung ihn schnell los werden wollen. Und auch Wege finden. Der einfachste ist eine Prämienanpassung. Mein Rat ist daher: Finger weg von Vergleichsrechnern, Fingern weg von unverbindlichen Angeboten. Besuchen Sie die Makleragentur ihres Vertrauens oder besuchen Sie uns. Denn wie sie ja im Beitrag, Beratungsqualität - Sind Makler wirklich zu teuer lesen konnten, sind unsere Dienste ja gar nicht soooooooo teuer *zwinker*

Liebe Grüsse

Daira Bär

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