Dienstag, 10. Mai 2011

Zusatzbeitrag - der Anfang vom Ende?

Halllo liebe Leser,
Anfangs war ich ja etwas geschockt als ich den Beitrag der Welt online gelesen habe.Nur beim genaueren Hinlesen musste ich den Autoren leider dann Recht geben. Die Fusionitis der gesetzlichen Krankenkassen ist vom Gesetzgeber gewollt und meiner Meinung nach auch richtig. Denn die gesetzliche Krankenkasse ist leider kein Produkt, was sich marktwirtschaftlich umsetzen lässt. Somit muss eine große Anzahl an Versicherten vorhanden sein, damit sich die Kostenstruktur trägt. Jede Kasse weniger am Markt bedeutet mehr Einnahmen für die Verbleibenden. Nur eine Krankenkasse die dauerhaft mehr Einnahmen hat, wird am Markt überleben können. Eine Krankenkasse, deren Ausgaben immer über den Einnahmen liegen wird über kurz oder lang wegrationalisiert werden.
Aber was viele nicht wissen: selbst die "Fusionitis" der Krankenkassen ist vom Gesetzgeber gewollt. Der Gesundheitsminister Rösler hat bei der letzten Gesundheitsreform folgende "Verbesserung" beschlossen.
  1. Sämtliche Einnahmen der Krankenkassen fließen in den Gesundheitsfond und werden von da an die Kassen gemäß Mitgliederzahl verteilt. Das ist jetzt eine einfache Darstellung der Umrechnung.
  2. Keine Krankenkasse kann ihre Ausgaben alleine aus dem Gesundheitsfond decken. Es ist immer eine Unterdeckung im System vorgesehen.
Unberücksichtigt ist bei dieser Darstellung der folgende Sachverhalt: Alle vorhandenen Krankenkassen haben in den letzten Jahren weniger erwirtschaftet als, sie ausgegeben. Demzufolge wäre das Unternehmen GKV in den roten Zahlen.

Leider hat folgender Artikel von Frontal21 immer noch Gültigkeit:


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