Donnerstag, 30. Juni 2011

Zahnversorgung in Deutschland - Das große schwarze "Loch"?

Hallo Liebe Leser,

ich hab heute folgenden Beitrag gefunden und wollte Euch meine Meinung dazu nicht vorenthalten.
Bundessozialgericht: Keine Rechtsgrundlage für professionelle Zahnreinigung in der GKV

Ich finde diesen Artikel positiv richtungsweisend. Er sagt klar aus, wozu die GKV da ist. Das Bundesozialgericht vertritt darin die Rechtsauffassung, dass eine GKV immer nur eine Grundversorgung darstelle, wer mehr möchte muss sich dafür privat absichern oder es aus eigener Tasche bezahlen. Ich finde, dass diese Einstellung der einzige Weg ist um die GKV aus den roten Zahlen zu bekommen. Es gibt andere Länder, wo dieses Prinzip schon seit Jahren läuft und die Kassen dort sind nicht mal annähernd in den roten Zahlen (Niederlande z.B.) Von daher kann ich nur empfehlen, sich einfach mal den Artikel Bitte Lächeln durchzulesen und auch den Film von der Barmenia kann ich nur wärmstens empfehlen.



Liebe Grüsse

Daira Bär

Mittwoch, 29. Juni 2011

Unsere vielen Partner

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum die Logos auf der Seite Unsere Partner immer mehr werden? Nun, die Antwort ist ganz einfach: Im Gegensatz zur Meinung vieler Kollegen sehe ich keinen all zu großen Nutzen in Maklerpools, denn dabei geht meiner Meinung nach das wichtigste Merkmal der Makler unter. Ich habe keinen direkten Kontakt mehr mit den Versicherern/Anbietern. Aber genau das ist doch als Makler meine Aufgabe, makele(niederländisch) bedeutet nichts anderes wie vermitteln. Ich bin als Maklerin, eine Vermittlerin zwischen der Welt der grauen Herren(Versicherungen) und der Welt, wie sie meine Kunden erleben. Daher fand ich den Beitrag auf Das Investment.com etwas merkwürdig, vielleicht bin ich aber auch nur von einem anderen Schlag. Ich schlage Ihnen daher einfach mal vor: Testen Sie uns!

Liebe Grüsse

Daira Bär

Dienstag, 28. Juni 2011

Der Wechsel in die Private Krankenversicherung

Hallo liebe Leser,

hier mal wieder ein Beitrag zum Thema Private Krankenversicherung. Wie mittlerweile wohl jeder gehört hat, unser Staat hat die Regelungen für den Wechsel in die private Krankenversicherung gelockert. Die Drei Jahresfrist wurde gekippt, das bedeutet:
Liegt das Bruttoeinkommen von Arbeitnehmern in einem Jahr über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAE-Grenze), so
"endet die Versicherungspflicht mit Ablauf des Kalenderjahrs, in dem sie überschritten wird". Dies bestimmt § 6 Abs. 4 SGB V. Die Betroffenen werden dann zu freiwillig gesetzlich Versicherten oder sie sichern sich anderweitig - also privat - ab.
Hierzu regelt § 190 Abs. 3 SGB V, dass die Betroffenen ihren "Austritt" aus der gesetzlichen Versicherung erklären müssen.
Klingt soweit so einfach oder? Ich erfahre von der Krankenkasse, dass ich über der JAE liege und wechsel dann in die Private Krankenversicherung, wo ich endlich die Leistungen bekomme, die mir meine Gesundheit wert sind. Wäre ja schön wenn dem so wäre, leider ist dem nicht ganz so, denn bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es ein Thema das nennt sich Wahltarife . Diese bergen ein ganz bestimmtes Problem. Die Mindestbindungsfrist gilt 3 Jahre so sagt es § 53 Abs. 8 SGB V .Und genau wegen dieser Bindefrist verweigern einige Krankenkassen den Wechsel in die Private Krankenversicherung. Logisch, ihnen gehen ja solvente Kunden ab.

Anscheinend eine eindeutige Rechtslage, oder? Leider nicht, denn das Aufsichtsamt der Krankenkassen, das Bundesversicherungsamt (BVA) teilt diese Ansicht nicht. Sie sagen, es gelten die Regeln für den Austritt aus der Krankenkasse bei überschreiten der JAE, den Begriff Kündigung kennt die GKV nicht.Interessanterweise folgen die meisten BKK`s dieser Rechtsauffassung, lediglich einige prominentere Kassen wollen da nicht mitspielen. Was tun aber wenn ich gerade da versichert bin? Nun, dann bleibt nur der Formelle Weg.


  • Schritt 1: Unter Verweis auf die Überschreitung der JAE-Grenze im Jahr 2011 erklärt man der Krankenkasse gegenüber schriftlich und am besten per Einschreiben den Austritt. Zugleich sollte man im Falle einer Ablehnung um einen schriftlichen rechtsmittelfähigen Bescheid bitten.
  • Schritt 2: Gegen eine Ablehnung sollte man Widerspruch und ggf. Klage beim Sozialgericht einlegen.

Sehr gerne stehen wir Ihnen bei diesem Procedere bei und helfen Ihnen ihre Ansprüche durchzusetzen.

    Montag, 27. Juni 2011

    Die "Vorteile" der Auschließlichkeit

    Vor ein paar Tagen habe ich in dem Magazin "Essentials" vom , es war ein Interview mit einem Außendienstmitarbeiter der BBV .Dieses Interview brachte mich dazu einmal die elementaren
    Unterschiede zwischen einem Außendienstmitarbeiter und einem Makler herauszuarbeiten. In dem Artikel werden unter anderem folgende Thesen aufgestellt.
    Zitat: "... kann ich trotzdem makeln."
    Wenn dem denn so wäre, denn ein Agenturleiter einer Versicherung ist per Rechtsstellung ( HGB § 84 ) immer dem Unternehmen für das er tätig ist verpflichtet. Er muss also zwangsläufig die Produkte seines Unternehmens anbieten. Ein Makler ist aber gemäß Sachverwalterurteil ein Vermögensverwalter seines Klienten.Er muss bei allen Entscheidungen das Interesse seines Klienten in den Vordergrund stellen. (HGB § 93)

    Zitat: "Für den Kunden wird es immer im Schadensfall spannend. Mit meiner Ausschließlichkeit habe ich in der Diskussion um die Schadenregulierung immer eine stärkere Argumentation in der Hand, da ich mein gesamtes Versicherungsvolumen in die Waagschale legen kann.

    Und wieder ein Irrtum, denn ein Ausschließlichkeitsagent, wie der Agenturleiter bei der BBV hat gar keinen eigenen Bestand. Er vermittelt lediglich Geschäft. Von der Rechtsstellung her ist er ein Geschäftbesorger, einer oder mehrerer Unternehmen. Bei einem Makler liegt der Sachverhalt anders. Ein Makler wird von einem Kunden beauftragt ein Risiko einzudecken. Ich verfüge damit als Makler als einziger Versicherungsvermittler über einen echten Bestand, den ich sehr wohl in die Waagschale legen kann. (Was ich auch schon in der Vergangenheit mehrfach erfolgreich getan habe. Anmerkung der Autorin) Das volle Interview können Sie der Zeitschrift "Essentials" vom nachlesen.

    Zusammengefasst möchte ich hier noch einmal klar stellen.
    • Es gibt keine Ausschließlichkeitsvermittler, die zeitgleich Maklereigenschaften haben!
    • Ein Ausschließlichkeitsagent ist immer an die Anweisungen des Unternehmens gebunden, welchem er das Geschäft besorgt.
    • Ein Ausschließlichkeitsagent ist gar nicht befugt, im Schadensfall eine Beratung zu geben, als Angehöriger des Unternehmens darf er diesen maximal aufnehmen.
    • Ein Ausschließlichkeitsagent besitzt keinen Bestand, er verwaltet ihn lediglich.
    • Makler sind die einzigen Versicherungsvermittler, die einen eigenen Bestand haben und diesen u. U. auch verkaufen können, z.B. wenn sie in Rente gehen.
    • Gute Makler kümmern sich um die gesamte Schadensbearbeitung für den Kunden.

    Von daher entscheiden Sie doch selber, was Sie für besser halten. Einen weisungsgebundenen Mitarbeiter einer Versicherung, der sich für Ihre Interessen nur bedingt stark machen kann, oder ein unabhängiges, selbständiges Büro in dem Sie bedarfsgerecht nach den geltenden Gesetzen beraten werden und in dem Ihnen gerade auch im Schadensfalle besonders zu Diensten ist. Die Entscheidung liegt bei Ihnen.

    Liebe Grüsse

    Daira Bär

    Freitag, 24. Juni 2011

    Weniger Brutto - Mehr Netto!

    Wann war Ihre letzte Lohnerhöhung? oder
    Wann konnten Sie Ihren Mitarbeitern zuletzt eine Lohnerhöhung geben?


    Hallo liebe Leser,

    wie gewohnt treiben wir es mal wieder auf die Spitze, diesmal mit unserem Statement zu Lohnnebenkosten und dem Wert der Arbeit:
    Arbeit muss sich lohnen, und jeder sollte seine Arbeit leistungsgerecht bezahlt bekommen.
    Die Realität sieht leider oft anders aus: Die Lohnnebenkosten fressen das Gehalt auf!

    Zusammen mit der Firma:

    pro votum




    schaffen wir neue Lohnstrukturen, die es Arbeitgebern und Arbeitnehmern ermöglichen, direkt einen Weg der gerechteren Arbeitsvergütung zu finden.

    Denn wir finden: Arbeit muss sich in Deutschland wieder lohnen!

    Als Arbeitgeber empfehlen wir Ihnen unsere Seite Weniger Brutto - Mehr Netto für Arbeitgeber und wenn Sie Arbeitnehmer sind empfehlen wir Ihnen die Seite Weniger Brutto - Mehr Netto für Arbeitnehmer zu lesen .
    Selbstverständlich stehen wir sowohl Arbeitnehmern, als auch Arbeitgebern gerne für ein Gespräch zur Verfügung. Einen Termin können Sie hier mit mir vereinbaren.

    Liebe Grüsse
    Daira Bär

    Donnerstag, 23. Juni 2011

    Hallo liebe Leser,

    die HIS ist grade wieder in aller Munde! Gestern, 21.06.2011 in Frontal21 habe ich wieder ungeheuerliches über die Datenschutzvergehen in Bezug auf die HIS, das Hinweis- und Informationssystem, auch die "schwarze Liste" der Versicherer genannt, gesehen. Da stellen sich einem ja die Haare zu Berge, wenn man hört, wie schnell man bei einem Versicherungsschaden als "Betrüger" da steht.

    Lesen Sie zu diesem Thema auch meinen Beitrag: Sind Sie auch auf der HIS, der "schwarzen Liste der Versicherer?"

    Herzlichst
    Manuela Scalet

    Mittwoch, 22. Juni 2011

    Aktuelle Änderungen in den KfW-Programmen


    Baufinanzierung - aber richtig!
    Ich möchte Sie heute über die aktuellen Änderungen in den KfW Programmen
    informieren:
    1. Modernisierung der Merkblätter für die wohnwirtschaftlichen Programme zum 01.07.2011
    Die KfW hat die Merkblätter für die wohnwirtschaftlichen Programme aktualisiert. Sie wurden mit einer einheitlichen Struktur versehen und verständlicher sowie lesefreundlicher gestaltet.
    2. Änderungen in den wohnwirtschaftlichen Förderprogrammen Wohnraum Modernisieren und KfW-Wohneigentumsprogramm zum 01.07.2011
    a) Anpassung des Förderhöchstbetrages in den Programmen KfW-Wohneigentumsprogramm (Programm-Nr.: 124/134) und Wohnraum Modernisieren (Programm-Nr.: 141) zum 01.07.2011.
    Im Interesse einer stärkeren Vereinheitlichung des Förderangebotes wird die KfW den Förderhöchstbetrag im KfW-Wohneigentumsprogramm und im Programm Wohnraum Modernisieren analog dem Programm Energieeffizient Sanieren (KfW-Effizienzhaus) vereinheitlichen.
    Im KfW-Wohneigentumsprogramm beträgt der Förderhöchstbetrag ab 01.07.2011 dann 75.000 EUR.
    Im Programm Wohnraum Modernisieren sind künftig Modernisierungsmaßnahmen bis zu einem Förderhöchstbetrag von 75.000 EUR je bestehender Wohneinheit förderfähig.
    b) Abschaffung der 15-jährigen Zinsbindung im KfW-Wohneigentumsprogramm
    (Programm-Nr.: 124/134) zum 01.07.2011
    Im Zuge der weiteren Vereinheitlichung wird die KfW die Auswahl an Zinsbindungszeiträumen um die bislang ausschließlich im KfW-Wohneigentumsprogramm angebotene 15-jährige Zinsbindungsfrist reduzieren. Wie in allen wohnwirtschaftlichen Programmen können 5- und 10-jährige Zinsbindungsfristen vereinbart werden.
    Darlehensanträge, die ab dem 01.07.2011 bei der KfW eingehen, werden zu den ab 01.07.2011 geltenden Zinsbindungszeiträumen zugesagt, d.h. bei Beantragung einer 15-jährigen Zinsbindung erfolgt die Zusage mit 10-jähriger Zinsbindung.
    3. Änderungen in den Programmen Energieeffizient Bauen und Sanieren
    (Programm-Nr.: 151/152, 153, 430): Anwendung der DIN V 18599 zur Berechnung des energetischen Niveaus von KfW-Effizienzhäusern Die KfW teilte Ende 2010 mit, dass sie die DIN V 18599 für die Berechnung der energetischen Niveaus von KfW-Effizienzhäusern aussetzt.
    Mittlerweile wurden für Wohngebäude einheitliche Rechenparameter abgestimmt und eine Vergleichsrechnung der verschiedenen Softwareprodukte mit positivem Ergebnis abgeschlossen.
    Die DIN V 18599 wird ab sofort wieder für die Berechnung der energetischen Niveaus von KfW-Effizienzhäusern anerkannt.
    Die zugelassenen Hersteller und Produkte finden Sie auf der Internetseite www.nachhaltigesbauen.de und in den Anlagen zu den Programm-Merkblättern.
    Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung
    Herzlichst
    Manuela Scalet

    Dienstag, 21. Juni 2011

    Versicherungen, das unsolide Geschäft?

    Hallo liebe Leser,

    kein Mensch will was mit Versicherungen zu tun haben und nach den neusten Skandalen um die Hamburg-Mannheimer denken bestimmt auch viele, dass Versicherungen alles andere als seriös sind. Aber weit gefehlt, wie folgender Bericht über die Versicherer und Griechenland zeigen. Die deutschen Versicherer ziehen sich aus den riskanten Geschäften zurück. Interessanterweise dann auch aus den Staatsanleihen von "Pleite-Staaten". Ich finde es einen richtigen Weg, denn welcher Anleger möchte schon, dass sein Geld in ausländischen Staatsanleihen verbrannt wird? Ich nicht und ich bin selber Kunde bei mehreren Versicherungen. Interessant daran finde ich allerdings, dass hier bereits Solvency II als Maßtab angelegt wurde. Denn diese Richtlinie greift erst 2013. Aber

    wer seiner Zeit voraus ist, wird selten von ihr überrollt.


    In diesem Sinne

    Ihre Daira Bär

    Montag, 20. Juni 2011

    Das Darlehenskonto

    Haben Sie auch ein Darlehen laufen? Zum Beispiel für eine Immobilie? Sehr oft richten die Banken dafür dann ein Darlehenskonto ein und Sie zahlen extra Gebühren. Ab heute müssen Sie das nicht mehr akzeptieren: Wie der BGH in seinem Urteil (Az.: XI ZR 388/10) feststellte ist diese Klausel unwirksam. Solche Konten werden nur aus buchhalterischem Interesse der Bank geführt, daher sind die Kosten nicht vom Kunden zu tragen. Überprüfen Sie doch einmal, ob ihre Bank Ihnen diese Kontoführungsgebühren in Rechnung stellt.

    Liebe Grüsse

    Daira Bär

    Donnerstag, 16. Juni 2011

    Rentenversicherungspflichtig ja oder Nein?

    Hallo liebe Leser,

    ich habe heute mal ein Thema, dass eigentlich jeden Selbständigen trifft. Das Thema Rentenversicherungspflicht. Es gibt Berufe, die unterliegen einer Rentenversicherungspflicht, obwohl sie sog. "Freie Berufe" sind. Dazu gehören zum Beispiel Heilberufe, wenn Sie mehr als 50 % ihres Einkommens über Rezeptverordnung erwirtschaften. Aber auch Makler, welche ausschließlich über einen Servicepool arbeiten und keine eigenen Maklervollmachten nutzen, sind rentenversicherungspflichtig. siehe Artikel im Versicherungsjournal
    Wie finde ich heraus, ob ich rentenversicherungspflichtig bin? Nun das ist relativ einfach zu beantworten.
    • Gehören Sie einem Kammerberuf an?
    • Sind Sie in einem freien Gewerbe mit mehr als 3 Auftraggebern zuständig?
    • Sind die Angehöriger der Heilberufe und verdienen mehr als 50 % ihres Einkommens nicht auf Rezeptverordnung?

    Wenn Sie alle drei Punkte mit NEIN beantwortet haben, stehen ihre Chancen gut, dass Sie nicht rentenversicherungspflichtig sind. Für eine auf Sie abgestimmte Klärung der Frage können Sie gerne einen kostenfreien Beratungstermin mit mir vereinbaren.

    Liebe Grüsse

    Daira Bär

    Mittwoch, 15. Juni 2011

    Frauen denken anders

    Folgender Artikel in der Kurs, einer Fachzeitung ließ mich aufhorchen:
    Frauen sichern ihr Hab und Gut ab.
    Finde ich super, ist echt lobenswert. Frauen sichern ihre Gesundheit ab. Frau denkt an ihre Vermögenswerte. Ich empfinde es als traurig, dass Frauen immer wieder diese Konsumgeilheit unterstellt wird. Ist es wirklich so? Ich meine ich kann es nicht beurteilen, denn als Fachfrau weiß ich, wie wichtig gewisse Versicherungen sind. Ich weiß, wie wichtig eine Berufsunfähigkeitsvorsorge ist. Ich weiß, wie wichtig Krankenzusatzversicherungen, insbesondere Zahnzusatzversicherungen sind. Ich frage mich, wozu immer diese 2 Klassenwirtschaft? Sind wir Frauen wirklich so konsumorientiert? Ich denke nicht. Ich denke eher, dass wir Frauen zu selten einzeln leben als das wir alles selber kaufen müssen. Die Hausfrau lebt ja nicht unbedingt immer alleine, oder? Und selbst eine berufstätige Frau lebt nicht immer alleine, wir sind doch alle soziale Wesen und lieben unsere Mitmenschen, natürlich besonders unsere Partner/Familie.

    Liebe Grüsse

    Daira Bär

    Dienstag, 14. Juni 2011

    ufba, ufba täterä - Neues aus der betrieblichen Altersvorsorge

    Hallo liebe Leser,

    heute mal wieder was neues aus der betrieblichen Altersvorsorge, diesmal für die Angehörigen von Selbständigen, denn diese können selbst wenn sie nur im zweiten Dienstverhältnis (2. Lohnsteuerkarte) bei ihrem Partner arbeiten, eine eigene betriebliche Altersvorsorge machen. Diese Möglichkeit ist zum Beispiel über die Ufba
    gegeben. Die Direktversicherung, wie sie sehr oft im ersten Dienstverhältnis eingesetzt wird, ist in dem Fall leider nicht möglich. Allerdings bieten Unterstützungskassen, wie die Ufba, da sehr wohl Möglichkeiten.
    Und richtig interessant wird es dann bei den Förderungen. Die staatlichen Förderungen können dann unter Umständen 2 mal abgegriffen werden. Einmal über eine Direktversicherung beim Ersten Dienstverhältnis und einmal bei einer Unterstützungskasse im zweiten Dienstverhältnis. Voraussetzung: es werden auch hier 4 % des Einkommens abgeführt. Und oben drauf sind die Beiträge zur Ufba steuerfrei.

    Sehr gerne beraten wir Sie natürlich über die Möglichkeiten dieses Modells zur Altersvorsorge.

    Freitag, 10. Juni 2011

    Machen wir "Halbe-Halbe"?

    Hallo liebe Leser,

    haben Sie ihren Makler oder Versicherungsagenten auch schon mal gefragt ob er Ihnen etwas von der Provision abgibt? Nun, in Deutschland gibt es ein Provisionsabgabeverbot . Ich finde es auch sehr sinnig, denn der Kunde teilt mit mir ja auch nicht sein Gehalt. Warum soll ich also meine Provision mit Ihm teilen, meine Arbeit hab ich ja dennoch gemacht. In sofern stehe ich dem Artikel im Handelsblatt äußerst kritisch gegenüber. Was mich wieder mal sehr aufregt ist die Behauptung, Makler würden selbst bei normalen Tarifen "nur" verkaufen. Dieses funktioniert nicht, laut Sachverwalterurteil ist ein Makler immer dem Klienten verpflichtet. Außerdem ärgert mich an dem Artikel, dass wieder mal die Verbraucherschutzzentralen als die idealen Kundenschützer dargestellt werden. Dieses sind sie, wie bereits im Artikel Wer darf mich in Versicherungen beraten ? erläutert, aber nicht. Direktversicherer als Lösung des Problems? Das wage ich allerdings auch zu bezweifeln. Denn hier steht der Kunde wieder ohne eigene Interessenvertretung da. Die Versicherung vertritt ihre Interessen und ist Profi, wer vertritt dann aber die Interessen der Versicherungskunden?


    Nur wir Makler!!!

    Und wenn wir für den Kunden arbeiten, dann haben wir auch Anspruch auf Entlohnung. Das unsere Klienten diese nicht selber direkt an uns zahlen, sondern die Versicherungen, welche das Risiko eindecken, soll doch den Klienten freuen. Er bekommt dennoch bei uns immer die Lösungen, die am besten zu Ihm passen. Und ein direktes Verkaufsgespräch findet nur statt, wenn der Kunde es wünscht. Ansonsten ist Beratung bei uns Maklern Standard. Zumindest in meiner Makleragentur

    Liebe Grüsse

    Daira Bär

    Mittwoch, 8. Juni 2011

    Wer braucht schon Versicherungen

    Hallo,

    vor kurzem habe ich mich mit einer Werbeagentur über das Image der Versicherungsbranche unterhalten. Der gute Herr K. sagte dann irgendwann im Nebensatz:
    Wer braucht schon Versicherungen!
    Und was soll ich sagen, er hat Recht, es wäre schöner wenn sie keiner brauchen würde. Aber im Rentenfall, bei Berufsunfähigkeit, im Krankheitsfalle sind wir doch alle froh, versichert zu sein. Aber diese negative Einstellung hat sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt und warum? Weil jeder denkt: Die zahlen eh nicht, wenn ich sie brauche. Oder weil sich solche Eskapaden wie bei der Hamburg Mannheimer
    in die Köpfe der Menschen "einbrennt". Dabei war die HMI niemals wirklich eine repräsentative Vermittlerorganisation und innerhalb der Branche auch nicht unumstritten. Vielleicht liegt es wirklich daran, dass den Menschen die Finanz und Versicherungsbranche suspekt ist. So wie es in dem Artikel der Cash online beschrieben wird. Auf jeden Fall ist es schon interessant, wie sehr die öffentliche Meinung immer noch die gesamte Branche über einen Kamm schert. Inklusive uns Makler, welche immer nur dem Kunden ihre Loyalität schulden. Wir Makler sind im Auftrag unseres Klienten aktiv, stehen also ein Stück weit außen vor.
    Im Haifischbecken der Finanzdienstleistung ist ein guter Makler immer der Beckenrandschwimmer, welcher Kontakt zu den Menschen an Land hält.
    In diesem Sinne - für Sie schwimmen wir gerne weiter am Beckenrand.

    Dienstag, 7. Juni 2011

    Berufsunfähigkeitsversicherung- absolut unnötig?!?

    Warum hab ich eine solche Überschrift gewählt? Nun, weil ich genau das sehr oft zu hören bekomme. Und immer widerspreche ich vehement. Zum einen hilft mir bei meiner Argumentation dann immer folgendes Urteil des BGH. Zum anderen kann ich dem Gegenüber immer wieder darauf hinweisen, dass es eine Berufsunfähigkeit mit gesetzlichen Ansprüchen von Vater Staat nur noch für die wenigsten Gültigkeit hat. Von daher rate ich immer zur Absicherung. Kunden, welche durch uns ihr Eigenheim finanziert haben, erhalten den passenden Vorschlag eh immer im Finanzierungsangebot, zusammen mit einer Restschuldversicherung zur Absicherung des Todes vom Partner. Auf diese Art und Weise sind die eigenen 4 Wände auch abgesichert, wenn ich nicht mehr arbeiten kann. Oder schlimmer, wenn ich oder mein Partner verstirbt. Denn wenn ich nicht mehr arbeiten kann, wer zahlt dann meine Kredite ab? Die Jobcenter ? Wohl eher nicht. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen: hüten Sie sich vor Beratern, welche Ihnen weiß machen wollen, dass Vater Staat für alles aufkommt. Vater Staat zieht sich immer mehr aus der Verantwortung. Wer es nicht glaubt, kann ja gerne mal die Gesetzestexte des SGB nachlesen, oder aber auch mal in die Arbeitsanweisungen der Jobcenter reinschauen. Von daher, private Berufsunfähigkeitsvorsorge ist wichtig!
    Und wer die Dinge im Beitrag von WISO beachtet, wird auch keine bösen Überraschungen erleben.



    Wenn Sie noch weitere Fragen haben kontaktieren Sie uns.

    Freitag, 3. Juni 2011

    Wer darf mich eigentlich in Versicherungen beraten?

    Ich habe heute im Internet einen interessanten Artikel gelesen. Das Assekuranz-Info-Portal schrieb: Verbraucherzentrale diskreditiert Versicherungsmakler zu Unrecht Abgesehen davon, dass ich glaube, dass 80 % der Leser das Wort "diskreditiert" erst mal im Duden nachschlagen mussten, muss ich doch sagen, dass dieser Artikel sehr gut geschrieben ist. Wer Finanzdienstleistung betreiben will, bewegt sich in einem regulierten Markt. Der Beruf eines Maklers gehört zu den erlaubnispflichtigen Berufen in Deutschland. Ich frage mich dann doch, mit welcher Berechtigung ein "Verbraucherschützer", welcher im schlimmsten Fall nicht mal die Sachkundeprüfung abgelegt hat, Verbraucher objektiv beraten will. (Anmerkung, die Sachkunde wird durch eine Ausbildung mit abschließender Prüfung durch die IHK erlangt) . Aber viel gravierender empfinde ich die Auswirkungen: Wenn ein solch unausgebildeter "Verbraucherschützer" ein Fehlurteil abgibt und dem Verbraucher schadet, haftet keine Vermögensschadenshaftpflicht, denn diese fordern alle durch die Bank weg eine Kopie des Sachkundenachweises. Im Schlimmsten Falle steht der Verbraucher wirklich schlimmer da, als vorher. Von daher kann ich nur raten, wann immer eine objektive Beratung im Sinne der Verbraucher gewünscht ist, geht zu einem Makler. Wir schicken keinen Kunden weg, egal ob es um Baufinanzierungen, Vermögensaufbau, Gesundheitsvorsorge oder Kfz- Versicherungen geht. Bei uns bekommt jeder das für Ihn/Sie optimale Produkt.

    Ich freu mich auf Sie.

    Mittwoch, 1. Juni 2011

    Vermögensaufbau Teil 2 -- Risikoanlagen

    Hallo Liebe Leser,

    heute mal wieder ein Beitrag zum Thema Vermögensaufbau. In Xing werde ich gerne von anderen "Vermögensberatern" und ähnlichem angeschrieben, welche mich dann fragen wie ich mit guten Gewissen noch Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen verkaufen kann. Die Antwort ist ganz einfach. Es gibt nichts besseres am deutschen Markt. Eine direkte Fondsanlage, Venture Capital oder Private Equity Anlagen sind meiner Meinung nach für den Endverbraucher als Altersvorsorge oder Kapitalaufbau ungeeignet. Sie sind Risiko bzw. Hochrisikoanlagen. Das bedeutet, der Totalverlust ist in jedem Fall möglich. Solche Papiere haben in den Händen eines "normalen" Anlegers nichts verloren, denn er wird sie nicht verstehen. Wen die Geldgier dazu bringt nach den 15-25 % Rendite zu streben, der sollte sich fragen:
    Verstehe ich überhaupt was ich da mache?
    Nur wenn die Antwort ja ist. Dann sollte da investiert werden. Für alle anderen gilt:
    Finger Weg von Geschäften, die ich nicht verstehe!

    Liebe Grüsse

    Daira Bär