Freitag, 10. Juni 2011

Machen wir "Halbe-Halbe"?

Hallo liebe Leser,

haben Sie ihren Makler oder Versicherungsagenten auch schon mal gefragt ob er Ihnen etwas von der Provision abgibt? Nun, in Deutschland gibt es ein Provisionsabgabeverbot . Ich finde es auch sehr sinnig, denn der Kunde teilt mit mir ja auch nicht sein Gehalt. Warum soll ich also meine Provision mit Ihm teilen, meine Arbeit hab ich ja dennoch gemacht. In sofern stehe ich dem Artikel im Handelsblatt äußerst kritisch gegenüber. Was mich wieder mal sehr aufregt ist die Behauptung, Makler würden selbst bei normalen Tarifen "nur" verkaufen. Dieses funktioniert nicht, laut Sachverwalterurteil ist ein Makler immer dem Klienten verpflichtet. Außerdem ärgert mich an dem Artikel, dass wieder mal die Verbraucherschutzzentralen als die idealen Kundenschützer dargestellt werden. Dieses sind sie, wie bereits im Artikel Wer darf mich in Versicherungen beraten ? erläutert, aber nicht. Direktversicherer als Lösung des Problems? Das wage ich allerdings auch zu bezweifeln. Denn hier steht der Kunde wieder ohne eigene Interessenvertretung da. Die Versicherung vertritt ihre Interessen und ist Profi, wer vertritt dann aber die Interessen der Versicherungskunden?


Nur wir Makler!!!

Und wenn wir für den Kunden arbeiten, dann haben wir auch Anspruch auf Entlohnung. Das unsere Klienten diese nicht selber direkt an uns zahlen, sondern die Versicherungen, welche das Risiko eindecken, soll doch den Klienten freuen. Er bekommt dennoch bei uns immer die Lösungen, die am besten zu Ihm passen. Und ein direktes Verkaufsgespräch findet nur statt, wenn der Kunde es wünscht. Ansonsten ist Beratung bei uns Maklern Standard. Zumindest in meiner Makleragentur

Liebe Grüsse

Daira Bär

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