Montag, 25. Juli 2011

Honorarberatung --- der Weisheit letzter Sch(l)uss?

Hallo Liebe Lesern.,

Ich habe heute mal etwas auf dem Herzen: Seit Tagen geistert immer wieder die Honorarberatung durch die Fachpresse. Ich will nun gar nicht die einzelnen Branchenblätter mit ihren Autoren würdigen, welche den Schwachsinn der Bundesregierung kommentieren. Nein, mir geht es darum einfach mal ein  paar Dinge klar zu stellen: Ich halte die Aufhebung des Provisonsabgabeverbotes, wie es in der Verordnung über das Verbot von Sondervergünstigungen in der Schadensversicherung hinterlegt ist für nicht richtig. Denn ich würde meine Courtage niemals mit einem Kunden teilen. Es sei denn, er teilt sein Gehalt mit mir. Ich mache meine Arbeit, dafür bezahlt mich das Versicherungsunternehmen. So weit so richtig. Aber hier kommt der Unterschied: Ich arbeite im direkten Kundenkontakt ausschließlich mit Maklervollmacht. Das  macht mich per Rechtsprechung zum Vermögensverwalter meiner Klienten. Nun, in dem Fall ist dann auch die Rechtsprechung sehr deutlich. Das Wohl meines Klienten kommt vor meiner Courtage. Das bedeutet, ich habe grundsätzlich den für den Kunden besten Vertrag raus zu suchen, nicht den, der mir die meiste Provision bringt. Diese Vorgehensweise würde bei mir auch nicht funktionieren, da ich grundsätzlich von allen Anbietern die gleiche Courtagehöhe bekomme.
Sicherlich mag es auch Makler geben, die anders arbeiten. Allerdings sollte sich der Verbraucher dann mal die Frage stellen, ob diese Menschen wirklich Makler sind oder nicht bessere Mehrfachagenten.Für mich gibt es keine Alternativen zu dieser, zu meiner Vorgehensweise.
Wenn ich Sie liebe Leser nicht zu sehr geschockt habe, freue ich mich auf ein Gespräch mit Ihnen.

Liebe Grüsse

Daira Bär

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