Donnerstag, 8. September 2011

Unser Gesundheitswesen

Oder warum sind die Beiträge in der privaten Krankenversicherung nicht mit denen der Krankenkassen zu vergleichen?

Hallo Liebe Leser,
sicherlich wundern Sie sich über diese Überschrift.Aber sie hat einen praktischen Grund: Wann immer ich eine Beratung im Privaten Krankenvollversicherungsbereich mache, bekomme ich ein und dieselbe Reaktion.
"Boah, das ist ganz schön viel!"

Und immer wieder sage ich. Ja,das ist eine Menge Geld, aber wissen Sie auch warum das soviel Geld kostet? - Die meisten bringen dann irgendwelche Dinge, wie die Versicherer wollen Geld verdienen, die Berater oder.... Dabei liegen sie gar nicht so verkehrt, denn das Geld verdient das  Gesundheitswesen, die Pharmakonzerne, die Forschungseinrichtungen etc.
Ich werde Ihnen das mal an einem Beispiel erläutern: Wenn Sie heute als Kassenpatient  zum Hausarzt gehen und Ihre Chipkarte durchziehen lassen, bekommt der Hausarzt dafür bereits 20 ,- € . Wenn der Hausarzt nun aber was findet und Sie weiter überweist, zum Gynäkologen oder Urologen, werden wieder 20 -30 ,- € fällig- Merken sie was? Nur dafür, dass sie körperlich anwesend sind, bekommt der Arzt Geld. Die eigentlichen Behandlungen werden aber nicht vernünftig bezahlt. Das was Ihnen persönlich was bringt, dafür hat der Kassenarzt ein Budget, welches er nicht überschreiten darf. Was macht nun also ein wirtschaftlich denkender Mensch? Er sucht sich Privatpatienten, stellt denen Honorarrechnungen bis zum 2,3 fachen Gebührensatz, damit die Krankenversicherung das auch brav erstattet und lebt von seinen Privatpatienten.

Verstehen Sie worauf ich raus will? Der Grund für die hohen Beiträge in der privaten Krankenversicherung sind der Systemfehler in der gesetzlichen Krankenvorsorge. Es wird nicht die Behandlung bezahlt, sondern das Vorhandensein von Patienten.

Ich lade Sie sehr gerne ein, mit mir darüber zu diskutieren.

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